Kommt doch mal auf den Punkt ...

 

Künstler bringt’s auf den Punkt“ von Angelika Wende

 

Was Laas Koehler sagt

 

 

 

Über die Ausstellung

 

Kommt doch mal auf den Punkt

  

Den „Roten Punkt“ als Zeichen für das verkaufte Kunstwerk nutzt der Konzeptkünstler Laas Koehler als Medium und spielt humorvoll und hinterfragend mit dem modernen Kunstmarkt.

  

"Auf meinen Vernissagen ist noch niemand gestorben und das soll auch so bleiben." (Laas Koehler)

 

Koehler, 2007 von Berlin nach Trier gezogen, wirkt seit 2005 als freischaffender Konzeptkünstler und Ausstellungsmacher. In seiner Kunst arbeitet er mit verschiedenen Techniken, mit Malerei, Photographie, Collagen, Installation und Stilen. "Bei dem ‚Überangebot‘ und der Vielfalt besteht der rote Faden immer aus Humor und meiner Signatur", sagt der Trierer Konzeptkünstler über seine eigenen Ausstellungen. Koehler, der mit seiner Einzelausstellung "Es geht aufwärts - Kunst statt Krise" im Frühjahr bei KEMENSKI&ICH debütierte, betrachtet die Idee, die Umsetzung und den Titel eines Werkes als gleichwertig: "…im ersten Moment kann man meine Werke als lustig empfinden. Der Titel baut dann meist eine Brücke in ganz andere Bereiche, zeigt auf, was ich eigentlich möchte."

 

Wir sind sehr glücklich, dass wir Laas Koehler in diesem Jahr noch einmal für eine Einzelausstellung gewinnen konnten, denn schon seine letzte Ausstellung "Es geht aufwärts" hat ja den nun tatsächlich eingetretenen Wirtschaftsaufschwung in Deutschland vorhergesagt, wenn nicht sogar maßgeblich beeinflusst, so gehen wir auch jetzt davon aus, dass er mit der Ankurbelung der Vergabe von roten Punkten ebenso erfolgreich sein wird.

 

Souvenirjäger aufgepasst: Auf alle Besucher der Vernissage wartet eine individuelle Überraschung, die der Künstler persönlich überreichen wird.

Die Ausstellung "Kommt doch mal auf den Punkt!" ist dann vom 23.10. bis zum 20.11.2010 immer samstags von 11:00 - 13:00 Uhr an zu sehen. Die Vernissage findet am 22.10. um 19:00 Uhr in den Ausstellungsräumen von KEMENSKI&ICH, Breite Str. 64 (Hofhaus) in Mainz-Gonsenheim statt. Der Künstler ist anwesend.

 

 

laas koehler

 

1973 geboren in Berlin, begann ich bereits in Kindheitstagen, mich mit Zeichnungen, Kurzgeschichten und Theater, auszudrücken. Während der Schulzeit verdeutlichte sich der Wunsch Kunst zu machen, aber auch mit Menschen zu arbeiten.

 

Nach dem Abitur entschied ich mich Politikwissenschaften zu studieren und gleichzeitig in der Behindertenpädagogik zu arbeiten.

 

Die Kunst fand in dieser Phase, von 1994 bis 2000, nur noch im Kopf statt.

 

Persönliche Umstände gaben mir die Chance, mich erneut zu entscheiden. Endlich kam ich zur Kunst zurück, fing ich wieder an, künstlerisch zu arbeiten.

 

Seit 2005 bin ich freischaffend als Konzeptkünstler und Ausstellungsmacher tätig.

Ich arbeite mit verschiedenen Techniken, mit Malerei, Photographie, Collagen, Installationen und Stilen.

 

Oft entsteht bei Einzelausstellungen das Gefühl, eine Gruppenausstellung zu besuchen. Das hat nichts mit einer gespaltenen Persönlichkeit zu tun, als viel mehr mit dem Wunsch, mich selber und mein Publikum nicht zu langweilen.

 

Auf meinen Vernissagen ist noch niemand gestorben und das soll auch so bleiben.

 

Bei dem “Überangebot” und der Vielfalt besteht der rote Faden immer aus Humor und meiner Signatur.

 

Zur Konzeptkunst: Ich betrachte die Idee, die Umsetzung und den Titel eines Werkes als gleichwertig.

 

Im ersten Moment, kann man meine Werke als lustig empfinden. Der Titel baut dann meist eine Brücke in ganz andere Bereiche, zeigt auf, was ich eigentlich möchte.

 

Das Provokante, die Botschaften sind Impuls zur Kommunikation.

 

Im Oktober 2007 zog ich von Berlin nach Trier ( RLP ), gründete das Kunst-Kombinat-Trier ( KKT ), ein Netzwerk für Künstler/Innen und Produzentengalerie an wechselnden Orten. Ich organisiere Ausstellungen und Kunstaktionen und habe im Frühjahr 2009, als Projektmanager die Artothek in der TUFA-Trier e.V. umgebaut.

 

Dort bin auch als freier Mitarbeiter im Kunstbereich tätig.

 

Ich mache Kunst.

 

Ich vernetze.

 

Ich gestalte meine Stadt in der ich lebe.

 

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